Start001
Start003

Im September 1962 wurde ich in Köln - Mülheim geboren. Na ja, an die ersten Jahre kann ich mich nicht mehr genau erinnern, nur eins wusste ich genau.

Ich war verliebt in die Musik.

In der Schule gab es Musikunterricht. Der damalige Musiklehrer war Küster und er bemerkte bei mir eine Art Talent. Er riet meinen Eltern dazu, mir eine Orgel zu kaufen. Als die Orgel von Farfisa geliefert wurde, ging die Post ab. Täglich hing ich an dem Teil rum und versuchte die Titel, die tagsüber im Radio zu hören waren irgendwie nach zu klimpern.

Unsere Nachbarn waren nicht davon begeistert. Immer wenn ich geübt hab, bemerkte ich ein Klopfen an der Wand.

/Ich glaube, es war ein Schrubber.

Musik_22

Es dauerte nicht lange, da war die Farfisa-Orgel zu klein. Also musste eine größere Orgel her. Mein Vater und ich begaben uns also auf die Suche.

In Köln am Ebertplatz standen die Orgeln wofür mein Orgellehrer geworben hat. Es handelte sich um Orgeln von der Firma “Thomas”. Dieses Ding kostete damals schon 6.000 DM. Danach fing ich an in diversen Duo`s und Trio`s nebenbei Geld zu verdienen. 1974 war es soweit. Nach unzähligen Auftritten mit meiner sauschweren Thomas-Orgel und mehreren beschädigten PKW-Ladeflächen hatte ich die Schn.... voll. Es musste eine Gitarre her. Geld dazu hatte ich ja verdient und gespart. Es verging einige Zeit bis ich mich auf den 6 Saiten zurecht fand, aber ohne Verstärker, das war schon ätzend. Ich nahm mir meinen alten Cassettenrecorder und überlegte mir, wenn man da ein Mikrophon einstöpseln kann um etwas aufzunehmen, kann man wohl mit einem entsprechendem Kabel auch ein bisschen Gitarre aufnehmen.

Nach ein paar Wochen wurde klar, ich muss einen richtigen Verstärker haben. Neben dem Gitarrenspiel, was nach und nach immer besser lief, machte ich weiter Tanzmusik mit meiner Orgel.

FWPage02

Irgendwann erzählte mir mein Arbeitskollege in der Backstube in Köln gibt es eine neue Band, die machen so etwas wie die “Bläck Fööss”, die heißen “PAP”. Er meinte natürlich “BAP”. Irgendwann stand ich dann vor dieser LP, “Vun drinne, noh drusse” und dachte mir, dann hörst du dir die neuen Bläck Fööss mal an.

Ich war fassungslos, wer war das und wer kann so einen Sound aus der Gitarre holen?.

Klar der Mann an der Gitarre war Klaus “Major” Heuser. Von da an beschloss ich noch mehr Gitarre zu üben. Ich weis bis heute nicht was zuerst kaputt war, die Platte von BAP, oder die Nadel vom Plattenspieler. Jedenfalls hab ich sämtliche BAP-Platten rauf und runter geübt. Ich habe immer weiter Gitarren ausprobiert und gekauft.

Dann wurde der Platz im Schlafzimmer aber zu klein und ich wollte mich von ein paar Gitarren trennen. Das hab ich auch gemacht. Heute könnte ich mich selber in den Hintern beißen, wenn ich dran käm.

 

Ich habe lange überlegt wie ich meinen musikalischen Werdegang beschreiben soll. Ich fange mal einfach von vorne an und füge auch ein paar Bilder hinzu.

 

Angefangen hat alles mit meiner Thomas-Orgel und Lothar Schulz im Duo “The Sonnyboys”. Hier auf dem Feuerwehrfest Overath 1973.  

Frank_003

Dann habe ich ja wie schon oben beschrieben den Draht zur E-Gitarre bekommen und habe mich umorientiert. Hab mir alles selbst beigebracht.

Auf dem Bild sind vlnr. Guido Danlowski, Helmut Ernst, FW., Bernd Haas und Franz Art. Auftritt Immekeppel.

Frank_001

Parallel zur Band wollten Helmut Ernst und ich ein Duo gründen “Victory” am Schloß Bensberg.

Rille12

Wir lernten Matthias Klaas kennen. Er hatte mit Martin Trapphoff ein eigenes kleines Tonstudio und sie hatten bereits eine Single mit der eigenen Band “Eurocheck” veröffentlicht.

Mit Matthias habe ich unzählige Titel aufgenommen und produziert bis wir 1988 unsere erste eigene CD in den Händen hatten.

Titel: Klaas & Wester “Warum gerade ich ?”

Frank_007

Zur gleichen Zeit entwickelten sich aus der Band, in der ich Gitarre spielte die “Moonlight Shadows”. vlnr. FW., Tina Bücheler, Reinhardt ?, Helmut Ernst, Bernd Haas.

Auftritt Karneval in Pfarrsaal Heiligenhaus.

Frank_011

So zogen wir ein paar Jahre durch die Gegend.

 

Erst danach bin ich durch Franz Art zu den “Dröppcher” später “Rheinstone Cowboys” gekommen. Das war eigentlich unser musikalisches Hoch und endete mit 11 veröffentlichten CD`s, mehreren Fernsehaufzeichungen, mehr als 40 verschiedene Sampler und den Aufnahmen unserer Titel in Nashville Tennesee / USA.

vlnr. FW., Franz Art, Mario Tatzik, Wolfgang Heyer, Wolfgang L. und Weslay Taylor

Frank_015

Frank_012

 Oben: Als Vorgruppe der Bläck Fööss in Leverkusen auf der Bierbörse.

Unten: Morgens um 05:30 Uhr auf dem Weg nach Rostock, zur Aufzeichnung Grand Prix der Volks-Musik im ZDF.

Frank_024

Frank_014

Frank_019

Oben: Vor der Aufzeichnung “Heino die Show” SAT 1.

 

Und das ist eigentlich mein Lieblings Foto. Ich mit meiner alten zerfetzten FENDER Telecaster USA, als wir 1996 auf den Truck Grand Prix am Nürburgring den Pokal als beste Newcommer Band verliehen bekommen haben.    

Frank_021

 Im Jahr 2000 wollte ich mich musikalisch einfach mal verändern. So etwas soll ja mal vorkommen. Ich habe mir dann eine kurze Auszeit bei der “Condor Dance Band” gegönnt.

vlnr. FW., Harald Arz, Petra Gumpold von RTL (Unter uns), Andreas Lasonczek, Martin und Ralf Hirsch.

Frank_040

Mit dieser Band haben wir sogar bei Heidi Klum´s Eltern zum Geburtstag gespielt.

vlnr. Angie, Andreas, FW, Wolfgang, Heidi, Ralf und Patta. 

Frank_039

Dann ab 2001 gab es noch mal ein kurzes Hoch der “Rheinstone Cowboys” aber das hielt nicht lange. Wir entschlossen uns Ende 2002, ohne Streit, zu einer kleinen Pause, die man ja auch nach ca. 15 Jahren gebrauchen kann.

 vlnr. Franz Art, Axel Friedrich neu am Keyboard, Helmut Ernst von den “Moonlight Shadows” inzwischen am Schlagzeug, FW., Mario Tatzik.  

Frank_042

 

Ich hatte mit unserem Sänger Mario für ca. 2 Jahre eine eigene Radio-Sendung im Bürgerfunk “Radio 2000” von Radio Berg.

Hier ist ein kleiner Sound-Clip dazu.

 musik00056

 

Dann sollte 2002 eigentlich Schluss sein !!!

Nach all den Jahren hatte ich mich echt entschlossen die Gitarren an den Nagel zu hängen.

Ich habe tatsächlich den größten Teil der Instrumente verkauft. Schade.

Von meiner Radio-Sendung her kannte ich auch Caroline Dudda. Sie hat unsere Sendung “Country Time” damals übernommen.

2007 rief sie mich an und fragte, ob ich nicht Interesse hätte bei den “City Slickers” an der Gitarre zu stehen. Nach einer kurzen Probe war klar, ich bin dabei. Es wurde dann auch Zeit wieder in die Saiten zu hauen.

Dann mussten zuerst mal wieder ein paar neue Instrumente her.

CS_03

CS_11

Und seit 2012 hatte ich aber eine Rechnung noch nicht mit Franz Art, meinem langjährigen Musikkollegen vom Bass, den ich seit 35 Jahren kenne, besprochen. Er holte mich schon wieder mal in ein Band. Dieses mal zu NeXxt Level.

20120811_02

Und eine weitere Rechnung hatte ich so bisher nicht auf dem Zettel. Die Rheinstone Cowboys wollen noch einmal zusammen auf die Bühne.

BannerRSC_o (640x208)1

Mehr auf der offiziellen Bandseite. Weiter lesen...

Impressum/Hinweis

© 2006-2015 by FW